Was ist die Klimaschutz-Auszeichnung?

 

Als erster Bezirk Hamburgs hat Bergedorf mit einem Klimaschutzkonzept den Grundstein für einen

klimafreundlichen und lebenswerten Bezirk gelegt.

 

Klimaschutz wird aber vor allem durch die vielen BürgerInnen und Akteure außerhalb der Verwaltung

gelebt. Diese Vielfalt des Klimaschutz-Engagements möchten wir sichtbar machen: mit der

Auszeichnung „Klimazeichen Bergedorf – Ausgezeichnetes Projekt“. Wir würdigen beispielhafte Projekte und Engagement, machen sie öffentlich sichtbar und motivieren so andere Akteure zum

Ausprobieren und Handeln.

 

Zusätzlich gibt es eine finanzielle Projektförderung für nicht-kommerzielle Projekte, um guten Ideen

eine wirksame Umsetzung zu ermöglichen. Mit dem „Klimazeichen Bergedorf – Geförderte Idee“

erhalten die besten Projektideen bis zu 1.000 Euro

 

 

Auszeichnung

 Für alle: Privatpersonen, Vereine oder Unternehmen

Mit der Auszeichnung Klimazeichen Bergedorf werden Akteure gewürdigt, die im gesamten Bezirk bereits aktiv im

Klimaschutz tätig sind. Ihr vorbildliches Engagement wird öffentlich sichtbar gemacht und durch die Klimazeichen Bergedorf unterstützt.

 

 

Art der Projekte

Abgeschlossene oder laufende Projekte, die im Bezirk Bergedorf verankert sind.

Projektförderung

Für nicht-kommerzielle Organisationen und Personen

Privates und ehrenamtliches Engagement braucht besondere Unterstützung. Unter allen Einreichungen von nicht-kommerziellen Organisationen und Personen werden deshalb zusätzlich 5 x 1.000 € vergeben, die Projektförderung Klimaschutz der Bezirksversammlung Bergedorf.

 

Art der Projekte

Projektideen oder laufende Projekte, die weiterentwickelt werden und im Bezirk Bergedorf verankert sind.

 

 

 

 

 



Klimazeichen 2019

Umsetzung der geförderten Projektideen des Klimazeichens 2019


Mit Wildpflanzen und Lastenrad für den Klimaschutz

Im April 2019 hat das Bezirksamt rund 40 Projekte, Unternehmen und Einzelpersonen für ihr Engagement im Klimaschutz im Bezirk Bergedorf ausgezeichnet! Zusätzlich wurden Förderungen für nicht-kommerzielle Projektideen vergeben. Diese hatten nun ein Jahr Zeit zur Umsetzung... 

 

Erste Schritte zur Wildpflanzen-Hecke (c) Andrea Porps
Erste Schritte zur Wildpflanzen-Hecke (c) Andrea Porps

Wildpflanzen-Projekt

Auf dem Gelände der Solidarischen Landwirtschaft Vierlande e.V. wurden 39 Wildobst-Pflanzen mit Wild-Kräutern und -Stauden im Wechsel angepflanzt. Verschiedene Sorten von Aronia, Felsenbirne, Kornelkirsche, Heckenrose, Schwarze Johannisbeere, Vogelbeere, schwarzer Holunder und Mispel sind in „Inseln“ gepflanzt worden. Im Rahmen von Führungen werden die Vorteile der heimischen Wildpflanzen erkundet und ausprobiert.

 

Nutzung des Preisgeldes: mit dem Preisgeld konnten die Wildobst-Pflanzen angeschafft und Planungskosten bezahlt werden.

Kontakt: Solidarische Landwirtschaft Vierlande e.V., Andrea Porps, www.solawi-vierlan.de und www.wildpflanzengeschenke.de 

Arbeiten an der neuen Overlock-Nähmaschine (c) Elisabeth Graf-Frank
Arbeiten an der neuen Overlock-Nähmaschine (c) Elisabeth Graf-Frank

Textil- und Kreativwerkstatt

Das Projekt fördert Frauen, die auf Grund ihrer Lebenssituation keine eigenen Entwicklungsmöglichkeiten in Richtung Berufstätigkeit haben. Sie erhalten Anleitung im Nähen, Gelegenheit Deutsch zu sprechen und sich mit einer Berufstätigkeit in Deutschland auseinanderzusetzen. Unter der Überschrift „Abfall ist noch lange kein Müll!“ werden Upcycling-Unikate hergestellt z.B. Geschichtensäckchen aus Strandkorbstoff für eine Kita, Gemüse-und Brotbeutel aus Gardinen und weißen Tischdecken mit Aufdruck „Brötchen“ für den Unverpackt-Laden, Buchhüllen für die Buchhandlung Heymann.

 

Nutzung des Preisgeldes: mit dem Preisgeld wurde eine neue Overlock-Nähmaschine angeschafft.

Kontakt: mittendrin! gGmbH, Elisabeth Graf-Frank, www.mittendrin-online.de

Klimateller (c) Bürgerhaus Allermöhe
Klimateller (c) Bürgerhaus Allermöhe

Klimateller im Bürgerhaus Allermöhe

Im Rahmen einer Woche hat das Bürgerhaus jeden Tag frische, saisonale und regionale Gerichte mit geringem CO2-Fußabdruck verkauft - die Klimateller. Das teilweise "krumme" und nicht verkäufliche Gemüse wurde vom Hamburger Bauerngarten bezogen. Der setzt sich gegen Lebensmittelverschwendung ein und nimmt an der App „Too Good To Go“ teil – das Bürgerhaus Allermöhe ist nunmehr dessen zweite Ausgabestelle in Hamburg. Dieses Angebot wird von den Neuallermöher*innen sehr

gut angenommen. Zukünftig soll auch im „regulären“ Betrieb Gemüse regional und saisonal bezogen werden. Die Woche wurde mit einen „Erntedinner“ mit den Nachbarinnen und Nachbarn abgeschlossen.

 

Nutzung des Preisgeldes: das Preisgeld wurde zur Durchführung der Aktion "Klimateller" genutzt.

Kontakt: Bürgerhaus Allermöhe e.v., Dr. Annette Vollmer, buergerhaus-allermoehe.de

Lastenrad "Kermit" (c) Hartmut Baden
Lastenrad "Kermit" (c) Hartmut Baden

LASTLOS - freie Lastenräder für Bergedorf

Mit den insgesamt drei öffentlich zugänglichen Lastenrädern ermöglicht der Verein Bergedorf im Wandel den Menschen im Bezirk einen einfachen, unkomplizierten und klimafreundlichen Transport. Neben einer besseren CO²-Bilanz und einer Entlastung der Straßen vom Autoverkehr kann man gleichzeitig etwas für seine Gesundheit tun. „Lastenradfahren ist einfach Lebensgefühl!“ Einfach mal ausprobieren und ein Lastenrad kostenfrei mieten!

 

Nutzung des Preisgeldes: mit dem Preisgeld konnte das zweite Lastenrad "Zora" mitfinanziert werden.

Kontakt: Bergedorf im Wandel e.V., Hartmut Baden, www.bergedorf-im-wandel.de/LASTLOS/

 

 

Download
Klimazeichen Broschüre 2019
Alle ausgezeichneten Projekte sind in der Broschüre zum Klimazeichen 2019 zu finden.
Klimaschutz-Auszeichnung 2019_Broschüre.
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